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P1080680               Cosima Greeven spielt die Geschichte des eritreischen Flüchtlings Awet

„Es reicht so wenig um Gänsehaut zu erzeugen (…); Sie spielen sich die Seele aus dem Leib (…); unmittelbar, erbarmungslos, aber die Realität, die Theater eindrücklich vermitteln kann und muss, aber auch Sehnsucht und Hoffnung gibt es in diesem Stück (…)“, berichtet Katja Schlonski vom SWR am 20.11.2015 in einem Radiobeitrag von der Premiere.

„Gerade noch säuselt Charles Trennet ‚La Mer‘: Da fällt der Blick auf zwei eisenharte Rabauken von Puppen (Puppenbau: Jan Mixsa), Sahlhelm, drollige Fliegerbrillen. Auch sie, die Frontextsoldaten sind abgebrüht und zynisch. Schiffe versenken spielen sie, später jagen sie das Grundgesetz durch den Schredder. Die Menschenwürde ist antastbar, das wird in dieser Revue des Schreckens nur allzu deutlich“, schreibt Journalistin Michaela Adick im Artikel „Die Würde des Flüchtlings ist antastbar“ in der Kritik in der Heilbronner Stimme am 21.11.2015.

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EU-Bluthund Horst gespielt von Cosima Greeven und Frontext Mitarbeiter Tex gespielt von Natasa Rikanovic beim Schiffe versenken. (Fotos: Patrycja Przybilla)

„Schiffe versenken vor Lampedusa – bitterböse Satiere dargestellt mit Puppen; (…) Die Schauspielerinnen  Cosima Greeven und Natasa Rikanovic stellen die Geschichte der Flucht dar mit körperlicher Präsenz und ihren Stimmen (…); Welcome to Europe will zum Dialog anregen mit Provokation (…)“ SWR-Fernsehen kommentiert in der Landesschau Aktuell Baden-Württemberg am 19.11.2015 um 18 Uhr Szenen aus „Welcome to Europe. Geschichten vom Fliehen und Ankommen“. Auf der SWR-Homepage unter dem Titel „Uraufführung in der Stadtbibliothek Heilbronn Schiffe versenken‘ vor Lampedusa“  kann der filmische Beitrag dazu angeschaut werden.

Mit dem Titel „Ein Fluch, so alt wie die Menschheit“ kündigt Michaela Adick in der Heilbronner Stimme am 19.11.2015 die Premiere von „Geschichten vom Fliehen und Ankommen“ in der Stadtbibliothek Heilbronn an. „Wenn die Theatergruppe Kultureller Zwischenraum nun in der Stadtbibliothek, die in den letzten Wochen längst zum Treffpunkt vieler Flüchtlinge geworden ist, ihre ‚Geschichten vom Fliehen und Ankommen‘ zeigt, dann wird sie Flüchtlingsgeschichten der Vergangenheit Schicksalen aus der Jetztzeit gegenüber stellen“, schreibt die Journalistin Adick.