Politische Bildung nach Auschwitz

kein Mensch ist illegal 2

Foto: Patrycja Przybilla Das Netzwerk „Kein Mensch ist illegal“ gründete sich auf der Dokumenta in Kassel 1997. Das Zitat geht auf den  Publitzisten und Holcaust-Überlebenden Elie Wiesel zurück: „Ihr sollt wissen, daß kein Mensch illegal ist. Das ist ein Widerspruch in sich. Menschen können schön sein oder noch schöner. Sie können gerecht sein oder ungerecht. Aber illegal? Wie kann ein Mensch illegal sein?“

Politische Bildungsprozesse die aufsuchend sind, begeben sich in die Lebenswelt von Adressat_innen hinein. Einen wesentlichen und wichtigen Auftrag für die politische Bildung formulierte der Philosoph Theodor W. Adorno als er am 18. April 1966 einen Vortrag im Hessischen Rundfunk über die Erziehung nach Auschwitz hielt: „Aller politische Unterricht endlich sollte zentriert sein darin, daß Auschwitz nicht sich wiederhole.“ Auf politische Bildung als Erziehung nach Auschwitz, wie sie Adorno ausdrückte, sowie Ziele, Gestaltungsmöglichkeiten und Grenzen von politischer Bildung wird in einem weiteren Kapitel von „Figuren der Weltbühne – Aufsuchende politische Bildung durch Figurentheater über Emigration und Asyl“ von Patrycja Przybilla eingegangen.

Kapitel 2 mit dem Titel Aufsuchende politische Bildung finden Leser_innen hier:

Figuren der Weltbühne Kapitel 2 P.Przybilla

Übersicht über das Kapitel:

2 Aufsuchende politische Bildung ………………………………………………………………………… 26

2.1 Poltische Bildung und ihre Ziele ………………………………………………………………….. 27

2.2 Poltische Bildung als Erziehung nach Auschwitz (Adorno) ………………………………. 30

2.3 Wechselwirkungen von Sozialer Arbeit und politischer Bildung ………………………… 33

2.4 Zivilgesellschaftliche Ausrichtung politischer Bildung ……………………………………… 35

2.5 Adressat_innen politischer Bildung ……………………………………………………………… 36

2.6 Aufsuchende politische Bildung und ihre Orte ……………………………………………….. 38

2.6.1 Vor- und Nachteile von politischer Bildung in Bildungseinrichtungen …………… 39

2.6.2 Das Potential von bestimmten Orten für die politische Bildung …………………… 40

2.7 Begleitende Aufgaben bezüglich politischer Bildungsangebote ………………………… 40

2.7.1 Veranstaltungen politscher Bildung als Event ………………………………………….. 40

2.7.2 Kooperationen ……………………………………………………………………………………. 41

2.7.3 Öffentlichkeitsarbeit …………………………………………………………………………….. 41

2.7.4 Die Möglichkeiten eines Blogs für politische Bildung ………………………………… 42

2.7.5 Evaluation politischer Bildungsprozesse …………………………………………………. 43

2.8 Grenzen politischer Bildung ……………………………………………………………………….. 44

 

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