Damit Gewalt gegen Flüchtlinge und Migranten keine Randnotitz bleibt: Internationale Wochen gegen Rassismus

 

Zeitungszeilen

Collage und Text: Patrycja Przybilla

Nachrichtenzeilen wie „Waffengewalt gegen Flüchtlinge. Jeder Vierte würde schießen“, „Hunderte verurteilte Rechtsextreme auf freiem Fuß“ oder „Jeden dritten Tag brennt in Deutschland eine Flüchtlingsunterkunft“ machen mit statistischen Zahlen und Berichten deutlich wie dramatisch Gewalt gegen Flüchtlingsunterkünfte sowie die Bereitschaft für rechte Gewalt auszuüben zugenommen hat.

Um so wichtiger ist es, dass diese Zeilen nicht als Randnotitzen verpuffen, sondern der Fremdenfeindlichkeit etwas entgegengesetzt wird: dafür setzen sich die Internationalen Wochen gegen Rassismus ein. 1000 Veranstaltungen in vielen europäischen Städten sind bereits auf deren Veranstaltungsplan. Das Motto „100 % Menschenwürde – gemeinsam gegen Rassismus“ wird von vielen Initativen aufgegriffen. „Sie protestieren damit gegen die hohe Zahl von Anschlägen auf Flüchtlingswohnheime sowie Moscheen und kritisieren die Politik der Bundesregierung, die im Wochenrhythmus die Gesetze gegen Flüchtlinge verschärft und damit Rassisten ermutigt“ – so Jürgen Micksch, Vorstand der Stiftung und Vorsitzender des Interkulturellen Rates in der Pressemiteilung. Die meisten Veranstaltungen dieser UN-Initiative finden in Deutschland statt. Mehr zu den Internationalen Wochen gegen Rassismus vom 10. bis 23. März 2016 im Veranstaltungskalender.

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