Zuschauerworte II

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Umfrage und Fotos: Patrycja Przybilla

Was sagen Zuschauer zum Theaterstück „Geschichten vom Fliehen und Ankommen“? Freitagabend im ARKUS-Familienzentrum in Heilbronn haben sich Zuschauer_innen im Anschluss an die Vorführung noch intensiv ausgetauscht.

„Das Stück ist sehr beeindruckend und macht betroffen, spricht Gefühle wie Wut und Trauer an und habe das Gefühl es müssten viele Leute anschauen“, findet Monika Schrimer, die unter den 20 Zuschauer_innen am Freitagabend war.

 

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Diana Preuschoff, Sozialpädagogin im Familienzetrum sagt über das Theaterstück: „Sehr authentisch, weil es traurige und komische Elemente vorbringt und als aktuelles Thema berührt es sehr. Es erreicht eine große Zielgruppe. Man hat die aktuellen Medienbilder vor sich. Denke auch an die eigene Familiengeschichte: mein Vater und Großvater sind aus der ehemaligen DDR geflüchtet. Wenn man zurückdenkt, würde jedem jemand einfallen, der von Flucht betroffen ist. Dadurch werden alle angesprochen.“

„Ich bin Türke, meine Eltern und Großeltern sind auch als Ausländer und Gastarbeiter gekommen. Das Stück hat mir ein paar Erinnerung zurückgeholt, etwa wie meine Oma erzählte, dass sie – als sie vor 46 Jahren hier einreisen wollte – vorher, wie vor einem Viehbeschauer ihre Zähne und Hände vorzeigen lassen musste“, erzählt Denis Demirci.

Die nächste Gelegenheit das Figurentheater zu sehen ist am Mittwoch, 2.12.2015, 19:30 Uhr in der Nikolai-Kirche Heilbronn, Sülmerstr. 72.

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