Sequenzen aus dem Proberaum

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Nur noch zehn Tage bis zur Premiere von „Geschichten vom Fliehen und Ankommen“: Ein langer intensiver Probentag geht zu Ende. Das Team vom Kulturellen Zwischenraum übte am 9.11.2015 sowie seit über einem Monat zwischen 10 bis 14 Uhr und 19 bis 22 Uhr Szenen aus dem Stück im Proberaum in der Austraße. Ein paar Bilder und Zitate geben einen Eindruck, was Zuschauer bald bei einer Aufführung erwarten wird.

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Natasa Rikanovic alias Inge aus der DDR: „Ich glaube, ich habe mich nur getraut zu fliehen damals, 1985, weil ich mich so einsam gefühlt habe. Und wegen der Indianer. (…) ich wollte immer mal zu den Indianern nach Amerika, man stellt sich ja alles so romanisch vor.“

 

Und so sind wir dannP1070960

ins Auto,

das war umgebaut

so dass man

unter der

Rückbank

sein konnte,

ein westliches Auto

natürlich (…)“

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Puppenspieler Jan Mixsa baut Figuren für das phantasievolle Spiel, die er den Spielerinen dieses Wochenende vorbeibringen wird.

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Mit Probefiguren, die Horst und Tex darstellen, haben Cosima Greeven und Natasa Rikanovic heute ausgedrückt, was rücksichtslose Köpfe in politischen Flüchtlingsfragen alles vor haben.

Tex (Natasa): „Wir können einen Stacheldraht aus Knoblauszehen machen (…) Jeder Grenzschutzbeamte muss verpflichtet werden, täglich ein Kilo Knoblauch zu essen (…)“

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Regisseur Christian Marten-Molnár kommentiert: „mehr Tempo“ oder „mehr Geschwindigkeit darf es nicht mehr sein“ und „Wie wäre es für Dich, wenn Du auf der anderen Seite sitzt?“ oder „…die Leichtigkeit vom ersten Durchlauf hereinbringen“.

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Umbaulicht – für eine neue Varriation der Bühnenkisten. In wenigen Tagen werden sie von Bühnenbildner Emad Korkis weiterbearbeitet.

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Weitere Bühnenelemte gestatelte Grafikerin Annette Schott.

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In nur wenigen Wochen Text sicher sein: eine Herausforderung an der die beiden Schauspielerinnen täglich arbeiten.

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Hund Tou Tou macht es sich neben der Puppe Awet gemütlich.

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Unterschiedlichste Stimmungen erzeugt Christian Marten-Molnár über die Lichtanlage, die mit auf Spieltour geht.

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„Ich laufe, ich renne, schnell, schnell, es ist finstere Nacht auf dem Meer, auf dem Land, auf dem Boot, in dem LKW (…)“ („Geschichten vom Fliehen und Ankommen“ von Elina Finkel)

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Almir (Cosima): „Lustig, in Deutschland war ich ,offiziell`, konnte aber nicht bleiben, hier muss ich bleiben, und bin nicht ,offziell´.“

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Und bald: „Geschichten vom Fliehen und Ankommen“ als Darbietung an verschiedensten Orten, erstmals in der Stadtbibliothek Heilbronn am 19.11.2015 um 20 Uhr.

 

Text und Fotos: Patrycja Przybilla

 

 

 

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