Symbolische Flüchtlingsgräber deutschlandweit

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Köln, 26.6.2015

Fotos und Text: Patrycja Przybilla

Grabinschriften wie „Grenzen töten – no Borders“ oder „23 000 tote Flüchtlinge + x“ schreiben deutschlandweit Menschen auf Kreuze und stellen sie öffentlich auf. Solche symbolischen Gräber deuten auf die grausamen Folgen einer restriktiven Flüchtlingspolitik hin und fordern politisches Umdenken.

Seit die Theatermacher vom Zentrum für politische Schönheit (ZpS) mit drastischen Kunstaktionen auf die Miseren in der europäischen Flüchtlingspolitik und unwürdige Massengräber von Geflüchteten aufmerksam machen, finden sich im Stadtbild zahlreicher Städte Solidarisierungen mit der Aktion „Die Toten kommen“. Der Tagesspiegel berichtet, dass der am Sonntag, 21.6. 2015 vom ZpS der bei einer Aktion geplante Leichenzug, nach Angaben der Veranstalter, von der Polizei mit Bezug auf das Berliner Bestattungsgesetz verboten wurde. 5000 bis 10 000 Demonstrant_innen wirkten an diesem Sonntagnachmittag beim „Marsch der Entschlossenen“ mit. 100 symbolische Gräber wurden vor dem Bundestag von einigen ausgehoben: laut Tagesspiegel wurden 50 Personen bei der Aktion von der Polizei vorläufig festgenommen.

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Münster, 25.6.2015

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Kassel, 3.7.2015

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Köln, 26.6.2015

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Köln, 26.6.2015

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