Heute ist Weltflüchtlingstag

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Foto und Text: Patrycja Przybilla

Die UN-Vollversammlung hat den 20. Juni zum internationalen Gedenktag für Flüchtlinge ausgerufen, an welchem in verschieden Orten der Welt Aktionen auf die besondere Lage und Notsituation von Millionen Menschen aufmerksam machen. Sie setzen sich mit sich mit denen auseinander, die flüchten, die Asyl suchen, die Binnenvertriebene, Staatenlose oder Rückkehrer sind. Auf der Homepage des United Nations High Commissioner for Refugees (UNHCR) ist zu lesen, dass der Weltflüchtlingstag diesen Menschen gewidmet sei, „um ihre Hoffnungen und Sehnsüchte nach einem besseren Leben zu würdigen.“

Immer um den 20. Juni veröffentlicht der UNHCR auch die aktuellen Weltflüchtlingszahlen, der Global Trends Report ist hier nach zu lesen. Zahlreiche Krisenherde und Regionen der Welt, in denen Gewalt herrscht, in denen Menschen verfolgt und ihre Menschenrechte verletzt werden, werden von Menschen verlassen, die sich dem nicht mehr aussetzen wollen oder gezwungen sind fortzugehen.
„Die Flüchtlingszahl hat im vergangenen Jahr einen traurigen Rekord erreicht: Knapp 60 Millionen Menschen befanden sich auf der Flucht“, berichtet die Bundeszentale für politische Bildung (bpb). Jeden Tag sind durchschnittlich 42.500 Menschen zu Flüchtlingen, Asylsuchenden und Binnenvertriebenen geworden. Die meisten dieser Menschen sind in die Türkei (1,59 Millionen), nach Pakistan (1,51 Millionen), Libanon (1,15 Millionen), in den Iran (982.000), nach Äthiopien (659.500) und Jordanien (654.100) geflüchtet, so fasst die bpb zusammen.
„Flüchtlinge sind Menschen wie Du und ich, die schwierige Zeiten erleben“, ist die diesjährige Kampagne des Hohen Flüchtlingskommissariats der Vereinten Nationen, die heute beginnt.
Flüchtlinge erzählen ihre Erlebnisse und auch ihre Unterstützer_innen kommen auf einem Portal zu Wort.

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